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Sieben Schritte zur Serienproduktion: SPECTRIX zeigt End-to-End-Kompetenz auf der Fakuma

Von der ersten Idee bis zur stabilen Serienproduktion: Unter dem Anspruch „End-to-End Injection Molding Solutions“ begleitet SPECTRIX Spritzgießprojekte entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Einen entscheidenden Vorteil bietet dabei die breite technologische Aufstellung: Nahezu alle wesentlichen Kompetenzen und Technologien entlang der Prozesskette sind innerhalb von SPECTRIX vorhanden. Wie die einzelnen Entwicklungsschritte ineinandergreifen, zeigt das Unternehmen auf der Fakuma anhand einer Medical-Anwendung. Gemeinsam mit mehreren Technologiepartnern entstand ein 6-fach-Singleface-Werkzeug für ein Pipettenspitzenrack, das auf der Messe live produziert wird.

Ein leistungsfähiger Spritzgießprozess beginnt nicht erst im Werkzeugbau. Entscheidungen über Material, Bauteildesign und Prozesskonzept werden deutlich früher getroffen – und wirken sich später auf Werkzeug, Heißkanal, Regelung, Automation und Serienprozess aus. Gleichzeitig endet ein Projekt nicht mit der Auslieferung des Werkzeugs: Qualifizierung, Produktionsanlauf, Skalierung und Lifecycle Support tragen entscheidend zur langfristigen Performance bei. SPECTRIX betrachtet deshalb den gesamten Prozess als zusammenhängende Entwicklungskette:

  1. Frühe Projektbeteiligung
  2. Produktentwicklung
  3. Pilotierung & Prototypenbau
  4. Produktionswerkzeugbau
  5. Validierung & Integration
  6. Produktion & Skalierung
  7. Lifecycle Support

Frühe Projektbeteiligung

Je früher Werkzeug- und Prozessexpertise in die Entwicklung einfließen, desto besser lässt sich ein Bauteil auf eine stabile und wirtschaftliche Serienproduktion vorbereiten. Im Rahmen des Co-Development arbeitet SPECTRIX deshalb bereits in frühen Projektphasen eng mit seinen Kunden zusammen – von der Produktidee und Materialauswahl bis zum Design for Manufacturing (DFM). Dabei kann das Unternehmen auf umfangreiche Materialerfahrung zurückgreifen: Mehr als 500 Kunststofftypen wurden bereits getestet und dokumentiert.

Produktentwicklung

Simulation und Prozesskonzeption helfen anschließend, mögliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und unterschiedliche Lösungswege zu bewerten. Dafür stehen innerhalb der Gruppe mehr als 150 Werkzeug- und Heißkanalkonstrukteure sowie über 30 Anwendungs- und Mold-Flow-Ingenieure zur Verfügung.

Pilotierung und Produktionswerkzeug

Je nach Anwendung können Pilotwerkzeuge, Vorserienproduktion und Erstmusterprüfungen dazu dienen, neue Werkzeug- und Prozesskonzepte vor der Industrialisierung abzusichern. Beim Fakuma-Projekt war dieser Zwischenschritt aufgrund der überschaubaren 6-fach-Auslegung nicht erforderlich.

Auf Basis der Entwicklungs- und Simulationsergebnisse entstand direkt das 6-fach-Singleface-Produktionswerkzeug von Männer. Die Präzisionsbearbeitung der 3-D-gedruckten Kavitäten erfolgt anschließend mit den etablierten Werkzeugbauverfahren Fräsen, Erodieren und Polieren.

Auch die Heißkanal- und Regelungstechnik stammen aus dem eigenen Haus. Zum Einsatz kommt die Männer Performance Line. Das natürlich balancierte 6-fach-System ist auf eine gleichmäßige Schmelzeverteilung über alle Kavitäten ausgelegt. Die Temperaturregelung übernimmt der Gammaflux G25, der die Temperatur 20-mal pro Sekunde erfasst und mit einer Präzision von 0,017 °C nachregelt.

Systemvalidierung & Integration

Mit dem fertigen Werkzeug werden Werkzeug, Spritzgießmaschine und Automation zu einem Gesamtsystem zusammengeführt. SPECTRIX verfolgt dabei einen Scientific-Molding-Ansatz, um Prozessparameter systematisch zu bestimmen und ein stabiles Prozessfenster zu definieren.

Je nach Kunden- und Branchenanforderung begleitet SPECTRIX auch die funktionale Verifikation, die Prozessvalidierung mit DQ, IQ, OQ und PQ, den Transfer in regulierte Fertigungsumgebungen sowie den Site Acceptance Test (SAT).

Für den Fakuma-Showcase wird das Werkzeug in eine ARBURG 570 H2000-800 integriert und als komplette Produktionszelle betrieben.

Produktion & Skalierung

Mit Specialty Injection Molding erweitert SPECTRIX die Leistungen seiner weltweiten Tech Center. Insgesamt stehen dort mehr als 60 Spritzgießmaschinen für Tests und Ramp-up-Produktionen zur Verfügung. Neben Entwicklung, Bemusterung und Validierung können künftig auch Bridge- und temporäre Produktionen übernommen werden, etwa um den Zeitraum bis zum Serienanlauf zu überbrücken oder Prozesse kontrolliert an einen späteren Produktionsstandort zu übertragen.

Darüber hinaus bietet SPECTRIX Kleinserien- und Nischenfertigungen für besonders anspruchsvolle Anwendungen. In ausgewählten Fällen können spezialisierte Anwendungen auch dauerhaft in Serie produziert werden. Qualitätsgesicherte Prozesse, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation begleiten die Fertigung.

Lifecycle Support

Mit dem Produktionsstart endet ein Werkzeugprojekt nicht. Wartung, Ersatzteilversorgung, Optimierung, Refurbishment und Modernisierung tragen dazu bei, Verfügbarkeit, Prozessstabilität und Bauteilqualität über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen.

Der Fakuma-Showcase macht damit sichtbar, was End-to-End Injection Molding Solutions für SPECTRIX bedeutet: nicht möglichst viele Einzeltechnologien nebeneinanderzustellen, sondern die relevanten Kompetenzen entlang des gesamten Produktlebenszyklus miteinander zu verbinden. Mit Männer, Foboha, Synventive, Thermoplay, Gammaflux und Priamus vereint SPECTRIX dafür nahezu alle wesentlichen Technologien und Kompetenzen der Prozesskette im eigenen Unternehmen – vom Co-Development über Werkzeug-, Heißkanal-, Sensor- und Regelungstechnik sowie Systemvalidierung und -integration bis hin zu Specialty Injection Molding und Lifecycle Support.

Die End-to-End-Anwendung wird auf der Fakuma am SPECTRIX Stand in Halle A1, Stand 1208, live gezeigt.


Abb 1: SPECTRIX End-to-End Injection Molding live auf der Fakuma

 

Über SPECTRIX

SPECTRIX bündelt die Kompetenzen und Technologien von Männer, Foboha, Synventive, Thermoplay, Gammaflux und Priamus. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung und 2.000 Spezialisten weltweit ist SPECTRIX der Partner für End-to-End-Lösungen im Kunststoff-Spritzguss.

Von Bauteilauslegung und Materialwissenschaft über Werkzeugbau, Heißkanal-, Sensor- und Regeltechnik bis hin zu Qualifizierung, Spezialspritzguss und Lifecycle Services unterstützt SPECTRIX Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Spritzgießens. Je nach Anforderung kommen einzelne Technologien und Services oder eine vollständig integrierte End-to-End-Lösung zum Einsatz.

Mit globaler Präsenz und lokaler Expertise begleitet SPECTRIX Kunden von der ersten Idee bis zur Serienproduktion.

SPECTRIX – Enduring Advantage, Engineered.


Kontakt

Europa:
Lena Haack

lhaack@onebarnes.com

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